Reflexion

I. Ausstellung - IV Wochen – X Mal geöffnet – über CCXXX Besucher

Wow.

Echt. Damit habe ich nicht gerechnet. Die Betreiber der Cohn-Scheune auch nicht. Es freut mich zu sehen, dass meine Bilder mit der Ausstellung so viel Aufmerksamkeit bekommen habe. Dabei darf man nicht vergessen, dass es bei der Ausstellung nicht primär um meine Bilder aus Auschwitz ging: Ich wollte zeigen, dass der Holocaust auch in meiner Generation noch ein Thema ist. Bei den einen mehr und bei den anderen weniger. Dennoch, auch wir befassen uns mit unserer Geschichte. So schlimm und grausam sie auch ist. Fazit: Ziel erreicht.

An meinen Besuchstagen hatte ich viele Gespräche mit Besuchern. Alle haben mir positives Feedback gegeben und es hat echt Spaß gemacht, mit euch zu reden. Nicht nur über den Besuch in Auschwitz. Auch über meine Bilder und aktuelle Themen. Danke für diese Gespräche. Danke auch an meine Mit-Ausstellerin und vor allem an die Cohn-Scheune. Danke für die Möglichkeit ausstellen zu dürfen und nicht zu vergessen: Vielen Dank für das Buch als „Dankeschön“ eurerseits!

Jetzt sitze ich hier am Schreibtisch und hatte mir eigentlich fest vorgenommen, zu lernen. Im April soll ich ja mein Abi machen. Wenn mir bloß mal einer sagen würde was denn dieses Abi ist? Keine Ahnung, ist auch egal. Wie das in der Schule so ist, drückt man sich gerne vor den Pflichten 😉 Wer kennt das nicht.

Aber da wäre ja noch etwas anderes zu erwähnen! Morgen geht es wieder zur alten Mühle – zur Einstimmung habe ich alle Bilder vom ersten Termin hochgeladen. Guckt einfach mal in meiner Galerie. Dort findest du unter Galerie eine neue Seite eigens für diese Reportage. Morgen wird die Serie fortgesetzt.

Ich setze mich dann mal an die Bücher. Schade dass sich der ganze Kram nicht von alleine lernt.

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